In der Leistungsklasse ließ unsere C1 leider schon ein paar Punkte unglücklich bzw. unnötig liegen, dafür lief es im Kreispokal umso besser.

In der ersten Runde schlug man Eintracht Walsum mit einigen ehemaligen 07-Spielern in einem umkämpften Match durch zwei Tore von Moritz Künzler mit 2:0.

Geduld muss man dann in der zweiten Runde gegen den Mülheimer SV aufbringen, die den Mannschaftsbus vor dem eigenen Tor parkten und durch dizipliniertes Verteidigen bis zur 46.Minute ein 0:0 hielten. Am Ende gewannen unsere jungen Stiere aber mit 5:0. Tarik Onsekiz und Lennart Heck trafen doppelt, Leander Abraham einmal.

Das Achtefinale bescherte der C1 ein Derby. Es ging zum DSV 1900, denen trotz einiger offensiver Nadelstiche aber die defensive Stabilität abging. Die C1 zeigte sich genauso erbarmungslos wie spielfreudig, ließ sich nicht lange bitten und schoss pro Halbzeit neun Tore. Am Ende siegte man locker mit 18:0 bei acht verschiedenen Torschützen (Luca Carducci (4), Luis Hoffart (4), Luis Kreitz (3), Tarik Onsekiz (3), Niklas Dahm, Alan Sari, Luca Gebhard, Timuel Chester).

In den Norden ging es dann im Viertelfinale. Die DJK Vierlinden war Gastgeber unserer Stiere, die wohl ihre beste Saisonleistung zeigten und gegen tapfer verteidigende Walsumer ein Spiel mit viel Ballbesitz, Tempo und Variabilität zeigten. Durch Tore von Luis Kreitz (2x) und Tarik Onsekiz (4x) siegte man am Ende doch relativ ungefährdet mit 6:0 und zog damit ins Halbfinale ein.

Dort kam es gestern dann zum Duell mit dem Tabellenzweiten der Leistungsklasse, SuS Dinslaken. Der Umbau der Dinslakener Platzanlage führte dazu dass man nach Lohberg ausweichen musste und sich auf einem relativ großen Ascheplatz bei Nieselregen einen typischen Pokalfight lieferte.

Beide Teams begeisterten mit hoher taktischen Diziplin und gestatteten den Gegner kaum Umschalt- und Kontermöglichkeiten. Somit rieb man sich in vielen Mittelfeldduellen auf. Das Tor fiel dann auch in einer der wenigen Momente, als man die Dinslakener mal am eigenen Strafraum einschnüren konnte und mit dem ganzen Mannschaftsverbund angriff und entsprechend viele Gegenspieler beschäftigte. Tarik Onsekiz hatte am rechten Strafraumeck mal kurz freie Schussbahn und traf nach Vorlage von Luca Gebhard ins lange Eck. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient, da die Buchholzer Stiere die etwas bessere Spielanlage zeigten und hinten keine Chance der Gastgeber zuließen.

Mitte der zweiten Halbzeit wuchs der Druck des SuS, der dann natürlich irgendwann mehr Spieler nach vorne schob und alles riskierte. Die sich dadurch ergebenden Konterräume bespielten die Buchholzer in Ansätzen zwar gut, bekamen sie aber nicht zwingend finalisiert. Vielleicht war es dann vor dem Tor auch oft eine Kraftfrage, da sich kein Spieler zu schade war, gegen den Ball weite Wege zu gehen. Dieser mannschaftliche Geschlossenheit war es dann auch zu verdanken, dass die Dinslakener aus dem Spiel zu keiner nennenswerten Torchance kam. Nur bei Standards mussten die Gästefans die Luft anhalten.

So brachte man die Führung mit einer Energieleistung über die Zeit und hielt – wie schon in den Runden davor – hinten die Null (auf dem Weg zum Finale 32:0 Tore). Im Finale trifft man am 11.06.2020 auf Hamborn 07 oder Rhenania Hamborn, die ihr Halbfinale am heutigen Mittwoch spielen. Desweiteren haben sich die Buchholzer Stiere mit dem Finaleinzug die Teilnahme am Niederrheinpokal gesichert, der ab Februar startet. Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team!

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