Spielbericht 1. Mannschaft

BW Dingden – Viktoria Buchholz 4:1 (0:0)

45 Sekunden waren am ungewohnten Freitagabend gespielt und Dingden hatte die erste Torchance. Da schwante den mitgereisten Buchholzer Fans nichts Gutes. Doch weit gefehlt. Unsere Jungs hielten sich an den Matchplan, standen konsequent in der Abwehr und versuchten immer wieder mit schnellen Vorstößen Chancen zu kreieren. Dies gelang nicht allzu oft, doch in der 17. Minute hätte Tim Ramroth die Stiere in Führung köpfen können, traf jedoch aus aussichtsreicher Position nur den Rücken seines Gegenspielers. Quasi im Gegenzug die gefährlichste Aktion der Dingdener. Der Pfosten rettete für Torhüter Timo Mohr.

Man merkte beiden Teams an, dass sie Respekt voreinander hatten. Es war ein gegenseitiges Belauern mit viel Mittelfeldgeplänkel. Kurz vor der Halbzeit hatte Lars Mrozek noch eine Halbchance. Mit 0:0 ging es zum Pausentee.

Mit Wiederanpfiff übernahm Dingden das Kommando und machte Druck. In der 61. Minute war es dann soweit. Mit einem Schuss an den Innenpfosten ging BW Dingden in Führung. Die Antwort kam nur 5 Minuten später. Nach einer Standardsituation köpfte Alex Klug wuchtig zum Ausgleich ein. Leider war die Herrlichkeit drei Minuten später wieder vorbei und die Jungs von der holländischen Grenze erhöhten auf 2:1. Mit einem Doppelpack in der 75. und 76. Minute machte Dingden dann den Sack zu. Kurz vor Schluss hatte Steven Tonski noch die Möglichkeit zu verkürzen. Sein Volleyschuss verfehlte aber knapp das Ziel.

Trainer Maik Sauer hatte angekündigt, dass die Mannschaft mit der besseren Tagesform das Spiel für sich entscheiden würde. Und dies waren heute die Dingdener. Eine sehr kombinationssichere Truppe mit einer Reihe technisch versierter Fußballer. Dingden dürfte ein heißer Aufstiegsanwärter bleiben.

Auch wenn die Niederlage vielleicht 1-2 Tore zu hoch ausfiel, unverdient war sie nicht.
Nächste Woche kommt mit dem VfB Homberg II ein weiterer Highlight-Gegner an die Sternstraße. Wir dürfen uns schon jetzt auf ein interessantes Spiel freuen.
Bericht: Daniel Jung

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